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Felsenmeer
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Die Trachtengruppe und ihre Aktivitäten
Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Reichenbach wieder Kerweumzüge. Während manche Stein und Bein schwören, dass der erste Umzug 1948 stattfand, behaupten andere, schon 1947 wäre die Kerb mit den Motivwagen wieder aufgelebt. Nachgewiesen werden konnte bislang nur der Umzug aus dem Jahre 1948. Auch im Gemeindearchiv wurden über den 47-er Umzug noch keine datierten Unterlagen entdeckt und die Heimatzeitung, damals „Bergsträßer Anzeigenblatt“, musste zwischen 1945 und 1949 ihr Erscheinen wegen Papiermangel weitgehend einstellen.

Ab 1949 nachgewiesen und in Bildern festgehalten sind die Trachtenträger in den Reichenbacher Kerweumzügen. Und immer dabei waren und sind Kinder in Tracht, wie hier im Bild Mitte der fünfziger Jahre.
Heidi und Heinrich
Das Trachtenpaar vom „Berg“
mitte der 50er Jahre
Trachtengruppe / Übersicht
Spinnkreis
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Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.
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In den wirtschaftlich schwierigen Jahren nach dem Krieg entsprachen auch die
Trachten der beiden Kinder der damaligen Zeit. Doch besonders aufgemotzt oder gar protzig war die Odenwälder Tracht nie, wie „Trachtenpapst“ Hans von der Au in seinen Forschungsarbeiten feststellte.
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Heidi Kogler und Heinrich Rausch heißen heute die Trachtenträger im nebenstehen- den Bild. Ihre Mutter Gretel, geborene Heil, war eine begeisterte Trachtenträgerin und nahm vielfach an den Trachtenum- zügen in Lindenfels teil. Da lag es nahe, dass sie auch ihren Kindern eine Tracht schneiderte und diese beim Reichen- bacher Kerwezug mitliefen.

Bei allen Nachkriegsumzügen bis zur großen Pause ab 1964 lief auch Ehemann und Vater Heinrich Rausch mit. 1948 war er Kerweparre, anschließend fuhr er mit Oldtimern oder umgebauten Altautos durch die Dorfstraßen. Als lebensfroher, lustiger Mensch besuchte er gerne die Stammtische bei OMC und SSV.
Anfang der 70-er Jahre spielte er in der Umkleidebaracke der SSV, einer Not- lösung zwischen den großen Vereins- heimen, den Wirt. Sohn Heinrich mit Ehefrau Angelika war gar das erste Wirtsehepaar im neuen Vereinsheim im Seifenwiesenweg.
Wie eine Tracht Mitte des 19. Jahrhunderts aussah, beschreibt die
„Hans-von-der-Au-
Trachtengruppe Erbach“.
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Wie ihre Mutter interessierte sich auch Heidi Rausch/Kogler schon immer für die Odenwälder Tracht. Gerne informiert sie sich über die erfreuliche, ja sensationelle Entwicklung der Trachtenträger in den VVR-Online-Briefen und der Verschönerungsverein eigenen Homepage. Ihr Mann Albin schlüpft lieber in die Lederhosen seiner österreichischen Heimat und macht Musik bei den Dorffesten, letztmals beim Grillfest der Vogelschützer am Talweg.

Text und Repro: Heinz Eichhorn - 11.10.2011
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