.
Willkommen in Reichenbach / Odenwald
Geschichte und Geschichten aus Reichenbach
Reichenbach - historisch gesehen
Alte Aufnahmen aus Reichenbach
Verschönerungsverein will Sammlung ausbauen
Ein Bildarchiv ?
Bilder sollen der Nachwelt erhalten werden
Über 300 alte Fotografien hat der Verschönerungsverein Reichenbach in den vergangenen Wochen eingescannt und bearbeitet. Im Mittelpunkt der Aufnahmen stehen die Menschen aus Reichenbach und Umgebung. Die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1888, die jüngste aus der Zeit vor der Gebietsreform Anfang der 1970er Jahre, hier: Dorfmitte 1967.
Obwohl die Bearbeitung der Fotos, insbesondere die Ermittlung der darauf abgebildeten Personen, noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, bittet der Verein die Bevölkerung um weitere Aufnahmen. Besonders interessant sind Gruppenbilder von Hochzeiten, Familien, aus dem Kindergarten, der Schule und der Kirche.
Ein weiterer Schwerpunkt bildet das Arbeitsleben und hier insbesondere die Stein- und Feldbearbeitung. Den vielen Gruppenbildern aus den Steinbrüchen im Felsbergwald stehen derzeit noch zu wenige aus den Betriebsstätten im Ort gegenüber.
Interessiert ist der Verein auch an Fotos von Vereinsfesten, Jubiläen und Gruppenaufnahmen der Vorstände. Fotos aus allen Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts gibt es auch über die Fest- und Kerbzüge. Sie wollen die Heimatpfleger im Verschönerungsverein ebenso aufar- beiten und archivieren wie die Besuchergruppen in den örtlichen Gaststätten. Schließlich sind auch Aufnahmen über Theateraufführungen, Trachtenträger und Volksmusikgruppen es wert, aufbewahrt zu werden.
Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.
Zum Spezialgebiet haben sich die Klassenbilder aus der Volksschule und die Konfirmations- bilder entwickelt. So liegen von vielen Jahrgängen ab dem Jahr 1875 Gruppenbilder vor. Trotzdem bestehen gerade aus dem vorvergangenen Jahrhundert noch Lücken, die der Verein mit Hilfe der Bevölkerung schließen will.
hier: Mein erster Schulgang 1941
Für die Bearbeitung der Bilder ist wichtig, dass von ihren Besitzern auf der Rückseite ihr Name aufgeführt und möglichst auch noch Zeit, Anlass und die Personen des Treffens festgehalten werden. Für die eigene Bearbeitung bittet der Verschönerungsverein die Einreicher der Fotos um etwas Zeit.
Wer die Heimatforschung des Verschönerungsvereins unterstützen will, wird gebeten, seine Aufnahmen dem Vorsitzenden Heinz Eichhorn (Telefon 06254/7348) oder einem Mitarbeiter des Arbeitskreises zur Verfügung zu stellen.
Koe © Bergsträßer Anzeiger - 28.10.2004