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Geschichte und Geschichten aus Reichenbach
Das 975. Jubiläum ihrer urkundlichen Ersterwähnung
Das 975. Jubiläum ihrer urkundlichen Ersterwähnung feierten Reichenbach und Beedenkirchen vor 20 Jahren. Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Verleihung der „Freiherr-vom-Stein-Plakette“ an die Gemeinde Lautertal durch den Regierungs- präsidenten.

Die beiden Ortsvorsteher Albrecht Kaffenberger (Reichenbach) und Willi Kaffenberger (Beedenkirchen) waren beim Blättern im Reichenbacher Heimatbuch auf das Jubiläumsjahr gestoßen. In den Ortsbeiräten schmiedeten sie über zwei Jahre lang Pläne und bereiteten die Festveranstaltungen vor.

Reichenbach fühlte sich der Tradition von Pfarrer Martin Walter und Lehrer Richard Matthes verbunden und legte ein neues Heimatbuch auf. Die Ausgabe aus dem Jahre 1936 wurde durch Beiträge und Dokumente vor allem von Rudolf Kunz (Jugenheim), Dr. Marie-Louise Seidenfaden (Auerbach), Dr. Heinrich Winter (Heppenheim), Prof. Dr. Ansgar Matthes (Kehl), Reinhold Mayer und Heinrich Stock ergänzt. Die Sparkasse steuerte einen wesentlichen finanziellen Beitrag bei, damit das Buch überhaupt zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden konnte. Die Vorstellung in der Schalterhalle in Reichenbach löste dann auch wahre Hamsterkäufe der Bevölkerung aus.

Ein „Volltreffer“ gelang den Organisatoren Albrecht Kaffenberger, Peter Kindinger und Walter Koepff auch mit einer „Hobbykünstler-Ausstellung“ in der Lautertalhalle. Der Beitrag zur 975-Jahr-Feier wurde nicht nur von 24 Ausstellern bestückt, sondern war auch außergewöhnlich gut besucht. Im „riesigen Museumstempel“ waren unter anderen Reinhold Mayers bemalte Milchkannen, „schillernd surrealistische Gemälde“ des Kanadiers Mark Barlow, „grelle Ölgemälde mit fantasieartigen Motiven“ von Rudi und Tamara Madritsch, sowie Landschaftsstudien von Reinhard Saurugg zu sehen.

Mit einem historischen Festumzug feierte Beedenkirchen sein 975-jähriges Bestehen. Am 10. August 1987 widmete der BA der Veranstaltung eine Sonderseite. Zu sehen gab es Steinzeitmenschen, Steinschleifer, Bauernvolk, Biedermeierdamen und natürlich den Polizeidiener, der in traditioneller Uniform die Schelle schwang und den Zug ankündigte. Leider hatten die Organisatoren trotz kirchlichen Beistands kein Glück mit dem Wetter. Es goss aus allen Kübeln.

Glück hatten dagegen die Reichenbacher, die ihren Kerwezug mit der Historie verbanden. Dabei nahmen die OMCler auf recht drastische Art die Verkehrssituation im Dorf aufs Korn. „975 Jahre Baustelle“ titelten sie ihren Beitrag, hatten einen Presslufthammer dabei und brachten diesen in der „Schlagloch-City“ am Marktplatz zum Gaudi der vielen Zuschauer auch zum Einsatz.
Höhepunkt und Abschluss des Jubiläumsjahres war ein Festakt in der Lautertalhalle, in dem die erste urkundliche Erwähnung am 12. Mai 1012 in Erinnerung gerufen wurde. Regierungspräsident Dr. Hartmut Wierscher erinnerte an die Zeit, als Reichen- bach und Beedenkirchen hessisch wurden. Damals habe durch Reichsfreiherr Karl vom Stein die Zeit der kommunalen Selbstverwaltung begonnen. Mit seinen Ideen sei in den Gemeinden die Grundlage für einen modernen Staatsaufbau geschaffen worden. Die von Dr. Wierscher überreichte „Freiherr-vom-Stein-Plakette“ ziert heute den Sitzungsraum des Rathauses.

Heinz Eichhorn - 04.2008
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