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Geschichte und Geschichten aus Reichenbach Willkommen Bomberabsturz vor 60 Jahren Start in England  -  Abgestürzt bei Reichenbach Dorfgeschichte / Historisches / Übersicht Stark berührt zeigen sich Zeitzeugen, aber auch junge Menschen von den Fotographien und Bericht- erstattungen aus den letzten Kriegsjahren. So erfährt die Lokalredaktion von "Dabeigewesenen" immer mehr Details über den Absturz des amerikanischen Bombers am Donnerstag, den 13. April 1944.  Unter anderem bestätigte sich dabei die Erinnerung von Mariechen Emich, dass der Rumpf des amerikanischen Bombers, rund 100 Meter südöstlich gegenüber dem späteren OMC-Heim abstürzte. Der in der Luft explodierte Bomber gehörte zur 8. US-Luftflotte, wie BA-Chefredakteur Karl-Josef Bänker von dem beteiligten Navigator Leutnant S. J. Merlo erfuhr. An dem besagten 13. April waren 626 viermotorige Bomber auf dem Weg, um Industrieanlagen in den Städten Schweinfurt und Augsburg zu vernichten. Einen Teil des gewaltigen Bomberstroms bildete die 384. Bombergruppe mit ihren Staffeln. 19 "Fliegende Festungen" des Typs B-17G waren in England gestartet. Ohne Jagdschutz überflog sie den Rhein. Etwa bei Bensheim erreichte sie den westlichen Rand des Odenwaldes, als in zwei Wellen etwa 30 deutsche FW 190-Jäger des Jagdgeschwaders 1 in den Verband stürzten. Die Masse der Angriffe richtete sich auf die 545. Squadron, die mit sieben B-17 den unteren Teil der Formation bildete. In dem dreiminütigen Angriff wurde die Einheit fast vollkommen aufgerieben. Nur eine B-17 überstand den Angriff, die anderen sechs stürzten brennend und explodierend zu Boden, darunter die Maschine über dem Höllacker bei Reichenbach. Mariechen auf der Bombe sitzend. red © Bergsträßer Anzeiger 16. Februar 2004 Fotos:  Peter Heil, 1944 Foto:  Peter Heil (1944) Foto: Peter Heil (1944) Foto:  Peter Heil (1944) Die nicht scharf gemachte Bombe wird geborgen.