der_fall_essinger001009.gif
der_fall_essinger001010.jpg
der_fall_essinger001009.gif
der_fall_essinger001009.gif
der_fall_essinger001009.gif
Was ist hier neu?
Aktuelle Mitteilungen
Brauchtum
Brunnen
Dorfverschönerung
Ruhebänke und Anlagen
Dorfgeschichte
Kontakt
Links
Impressum
Wanderwege
Verein - Informationen
Gästebuch
Willkommen
Willkommen in Reichenbach / Odenwald
der_fall_essinger001008.gif
der_fall_essinger001007.gif
So klingt es bei uns
der_fall_essinger001006.gif
der_fall_essinger001005.gif
der_fall_essinger001004.jpg
Felsenmeer
der_fall_essinger001003.gif
.
Geschichte und Geschichten aus Reichenbach
„Der Fall Essinger“
Dorfgeschichte / Historisches / Übersicht
Mehr als 300 Seiten im DIN A 4-Format umfasst „Der Fall Essinger“, die jüngste Dokumentation der Geschichtswerkstatt der Geschwister-Scholl-Schule. Darin wird eine schwierige Lebensphase des Schreinermeisters Adam Essinger aus Reichenbach dargestellt, der als Mitarbeiter der Sicherheits- polizei während des Zweiten Weltkrieges im besetzten Frankreich zwei Mal zum Tode verurteilt, aufgrund mehrerer Petitionen und Eingaben aber nach sechsjähriger Haft 1951 begnadigt wurde.
Text und Foto: Heinz Eichhorn - 28.05.2014
btngo_hot.gif
der_fall_essinger001002.gif
nach oben
Letzte Woche stellten Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt nach zweijähriger intensiver Beschäftigung die Forschungsarbeit mit dem Untertitel „Ein Lautertaler SS-Mann im deutsch-französischen Spannungsfeld der Kriegs- und Nachkriegszeit“ vor.

Oberstudienrat Franz Josef Schäfer, einer der Leiter der Geschichtswerkstatt und Autor von Beiträgen in den Geschichtsblättern Kreis Bergstraße, hatte bereits vor zwei Jahren Kontakte zur Familie des 1961 verstorbenen Essinger aufgenommen. Dessen älteste Tochter Hannelore Krämer (Bad König) erklärte sich spontan bereit, der Arbeitsgruppe über 700 Briefe und Dokumente aus den Jahren 1945 bis 1951 zur Auswertung zur Verfügung zu stellen.

Darin enthalten waren vor allem Schreiben des zum Tode Verurteilten aus französischen Militärgefängnissen. 16 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte hätten diese in mühevoller Kleinarbeit ausgewertet, berichteten Sven Giörtz (Lorsch) und Ansgar Gumb (Bensheim). Hinzugekommen seien eine Fülle von Dokumenten aus insgesamt 19 in- und ausländischen Archiven, gedruckter Literatur, Presseartikel unter anderem aus dem Bergsträßer Anzeiger, sowie diverser Internet-Fundstellen.

Einen „guten Ruf“, so Studiendirektor a.D. Peter Lotz, habe sich die Geschichtswerkstatt über Jahre hinweg durch ihre zum Teil preisgekrönten Arbeiten erworben. Dies habe die Teilfinanzierung der Dokumentation erleichtert. Neben der Unterstützung durch das Hessische Kultusministerium spendete eine Bank (Ing-DIBA) sogar tausend Euro über den engagierten Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule. Lotz lobte auch die „wohlwollende Begleitung“ durch die Leitende Direktorin am Landesschulamt, Dr. Frida Bordon, sowie durch die Leiterin der GSS, Dr. Angela Lüdtke. Diese dankte den Lehrkräften der Geschichtswerkstatt Franz Josef Schäfer, Peter Lotz und Peter Ströbel, sowie den Schülern für das Zustandekommen der „außergewöhnlichen Publikation“.







spaetheimkehrer.jpg
Ein Wiedersehen der Heimat feierte Adam Essinger III (Bildmitte) im Kreise seiner Familie am 20.10.1951
Ein Lautertaler SS-Mann im deutsch-französischen Spannungsfeld
der Kriegs- und Nachkriegszeiten
Weitere Kurzinfo
mit dem Thema:

"Zwei Mal zum Tode Verurteilter kehrt in die Heimat zurück"
Foto: Ellen Göbel
Repro: VVR / Bertes
der_fall_essinger001001.jpg
Geschichtswerkstatt
"Geschwister Scholl"
Informationen über die