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Geschichte und Geschichten aus Reichenbach
Die Drachenlampe am Alten Rathaus
Dorfgeschichte / Historisches / Übersicht
Mit der geplanten Sanierung des alten Rathauses rückt auch die von Schlossermeister Peter Weyhrauch gefertigte Drachenlampe wieder in den Vordergrund. Das handgeschmiedete Kleinod wurde im April 1939 montiert und stellt den von Siegfried getöteten Drachen dar.

Auch damals wurde versucht, Reichenbach und den Odenwald mit der Sage über die Nibelungen ins öffentliche Interesse zu rücken. Auf Antrag des örtlichen Verkehrs- und Verschönerungsvereins wurde 1936 die Hauptstraße in „Nibelungenstraße“ umbenannt. In der Folgezeit bot der Verein Veranstaltungen an, die sich um den „guten Siegfried“, den getöteten Drachen, den „bösen Hagen“ und den Schatz der Nibelungen drehten. Ausfluss dieser Gedanken waren auch einige Arbeiten des Schlossermeisters Peter Weyhrauch mit der Drachenlampe als Höhepunkt.

Die meisten seiner Werke sind heute im Aufgangsbereich zur Evangelischen Kirche zu sehen. So ziert die Treppe einen Bogen, der die schuppige Haut eines Drachen darstellen soll. Auch die in der Mitte des Bogens angebrachte Lampe und eine weitere im Eingangsbereich werden in ähnlicher Form abgedeckt.

Mit der Einweihung der neuen Kirchentreppe wurde die ursprünglich an der ehemaligen Jugendherberge angebrachte Weyhrauch-Lampe am Gemeindehaus montiert. Zwei weitere Werke des Schlossermeisters sollen restauriert und am Kircheneingang befestigt werden. Auf alten Konfirmations- und Hochzeitsbildern sind die beiden Lampen noch zu sehen, bevor sie wohl in den sechziger Jahren entfernt wurden. Die Montage ist nach der Fassadensanierung der über 260 Jahre alten Kirche noch vor der Tausendjahrfeier des Dorfes geplant.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die „Nibelungenbewegung“ in Reichenbach in Vergessenheit geraten. In den letzten Jahren wurde sie aber vom Kreis Bergstraße und dem Odenwaldklub ausgehend wieder belebt. Höhepunkt dieser Bewegung ist der durch das Felsenmeer und Reichenbach führende Nibelungensteig, einer national bekannten und beliebten Wanderroute.
Seitdem wurden im Dorf so manche Produkte auf die wiederentdeckte Sage ausgerichtet. So gibt es Nibelungenwürste und Nibelungenschinken, in den Gaststätten werden deftige Nibelungenteller angeboten, im „Eck“ entstand ein „Gästehaus am Nibelungensteig“. Und für das Frühjahr planen der Kreis und der Odenwaldklub die Vorstellung eines Bildbandes über die neue Wanderroute, der dann im Felsenmeer-Informationszentrum erworben werden kann.













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Die Drachenlampe am alten Rathaus

Foto:
Joachim Bartl

Text:
Heinz Eichhorn - 19.01.2011


Verschönerungsverein-Reichenbach 1974 e.V.
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