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Geschichte und Geschichten aus Reichenbach
Das Falltor hat eine bewegte Geschichte
Dorfgeschichte / Historisches / Übersicht
Eine bewegte Geschichte hat das frühere „Eingangstor“ von Reichenbach: Schultheißen-Wohnung, Pferdewechsel-Station, Poststelle, Kindergarten, Gemeindewaage, Fabrikationsstätte, Verkaufsladen. Jetzt wurde es renoviert und die angrenzenden Gebäude von Mitgliedern des Verschönerungsvereins begrünt.

Früher begann Reichenbach im Westen an der „Mentzel-Brücke“, also am Falltorweg. Das erste Haus auf der rechten Seite der Nibelungenstraße war die Hofreite Bitsch, „Wäijene Jäig“, das 1986 abgerissen wurde. Direkt davor errichtete der Schultheiß Helfrich sein Haus. Dies ist noch heute über der Haustür nachzulesen: „Johann Michael Helfrich, den 8. ten Junii 1769“. Der Schultheiß tat sich besonders im „Holzkrieg“ um den Felsbergwald hervor und wurde deshalb auch im Reichenbacher Heimatbuch erwähnt.

Als 1863 erstmals die „amtliche Personenpost“ ihre Fahrgäste von Bensheim nach Lindenfels und zurück beförderte, wurden beim Helfrich-Nachfolger Peter Hechler die Pferde gewechselt. Wohl auch deshalb richtete die Post hier in der Hauptstraße 15 ihre Niederlassung ein. Die Postbotin Marie Hechler war zu Beginn des letzten Jahrhunderts im Dorf eine Institution. Noch heute hängt einer von drei Reichenbacher Briefkästen an der früheren Poststelle.

Anfang der dreißiger Jahre wurde in den Stallungen die „Kinneschul“ der Evangelischen Kirchengemeinde eingerichtet. Die nur 1,50 Meter große Schwester Paula tat hier bis 1941 ihren Dienst. Dann übernahm die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) die Vorschul-Erziehung der Kinder und richtete im Brandauer Klinger im Anwesen von Johannes Kurz einen Kindergarten ein.



Text: Heinz Eichhorn - April 2007
Fotos: Walter Koepff
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Das kleine Ladengeschäft zum Falltorweg wurde vielfach genutzt. Hier verkaufte Adam Lang Farben, Werner Roß Textilien, Franz Swaton betrieb seine Sanitärgeschäfte und heute verkauft Sabine Meyer ihre Blumen. Als Mitglied des Verschönerungsvereins unterstützt sie die Dorfverschönerung und hat jetzt die Patenschaft für den Eingangsbereich des Falltorweges übernommen.

Schon Jahrzehnte mit dem VVR verbunden ist auch die Familie Hechler in der jetzigen Nibelungenstraße 221. So zählte der verstorbene Philipp zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. Seine Witwe Katharina übernahm die Mitgliedschaft. Lange Jahre dabei sind Sohn Helmut und die Schwiegersöhne Hans Bremstaller und Werner Roß. Auch Neffe Hermann Heppenheimer und Nichte Ruth Steinmann mit ihrem Mann Horst sind im Mitgliedsbuch eingetragen und fördern die Dorfverschönerung.


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Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.
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