feuerwehr001011.jpg
feuerwehr001010.gif
feuerwehr001010.gif
feuerwehr001010.gif
feuerwehr001010.gif
Was ist hier neu?
Aktuelle Mitteilungen
Brauchtum
Brunnen
Dorfverschönerung
Ruhebänke und Anlagen
Dorfgeschichte
Kontakt
Links
Impressum
Wanderwege
Verein - Informationen
Gästebuch
Willkommen
Willkommen in Reichenbach / Odenwald
feuerwehr001009.gif
feuerwehr001008.gif
So klingt es bei uns
feuerwehr001007.gif
feuerwehr001006.gif
feuerwehr001005.jpg
Felsenmeer
feuerwehr001004.gif
.
Geschichte und Geschichten aus Reichenbach
Freiwillige Feuerwehr Reichenbach
Dorfgeschichte / Historisches / Übersicht
Gleich 40 Mann wurden aktiv, als am 3. April 1892 die erste Wehr im „Tälchen“, die „Freiwillige Feuerwehr Reichenbach“ gegründet wurde. 115 Jahre später ist die Mannschafts-
stärke nahezu identisch. Enorm gewandelt hat sich jedoch die technische Ausstattung.
Nicht zufällig waren mit Peter Deichert und Georg Schneider die ersten Kommandanten Landwirte. Gerade die Bauernhöfe mit ihren Scheunen und den angrenzenden Wohnhäusern waren hochgradig feuergefährdet.

Als erste Ausstattung stellte die Gemeinde zwei fahrbare Handdruckspritzen mit Zubehör sowie zwei Steigergeräte zur Verfügung. Ein wichtiges Hilfsmittel war viele Jahrzehnte der Reißhaken. Mit ihm konnten anhängende Nebengebäude vom Brandobjekt getrennt und damit ein Übergreifen des Feuers verhindert werden. In Eimerketten wurde damals das Löschwasser aus der Lauter oder ihren Nebenbächen geschöpft und den Druckspritzen zugeführt.

1902 übernahm Philipp Mink XIII. die Führung der Wehr. Mit dem 28-jährigen Steinhauer und späteren Bürgermeister (1911 – 1937) begann eine erfolgreiche Entwicklung des Reichen
bacher Feuerlöschwesens. 1905 erwarb die Gemeinde eine mechanische Leiter, zwei Jahre später ein Hydrantengerät.









Heinz Eichhorn - 13.1.2008
btngo_hot.gif
feuerwehr001003.gif
feuerwehr001002.gif
nach oben
feuerwehr001001.gif
Mit dem Umbau des Gerätehauses in der Beedenkirchener Straße (neben dem heutigen Vereinshaus) konnte ein Schlauch-Trockenturm installiert und ein Schlauch-Transportwagen untergestellt werden. 1932 wurde erstmals eine Motorspritze von der Firma Maschinenbau Balke K.G. beschafft. Mit dieser leistungsfähigen Saug- und Druckspritze gehörte die Reichen- bacher Wehr zu den technisch am besten ausgestatteten Wehren im Kreis Bensheim. Beim Großbrand in der Pappenfabrik Tempel bewies sie ihre Leistungsfähigkeit in einem über sieben- stündigem Einsatz.
Mit einem allradgetriebenen Dodge aus amerikanischen Armeebeständen war die Wehr nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals motorisiert. Er diente als Mannschaftswagen und zum Transport von zwei Motorspritzen mit allem Zubehör. 1963 konnte das erste Löschgruppenfahrzeug (LF 8) in Betrieb genommen werden (siehe Bild).
Als Anfang der 70-er Jahre der „Feuerteufel“ in Lautertal umging, war auch die Reichenbacher Wehr in Lautern, auf dem Hohenstein und in Elmshausen im Einsatz. Zu Hilfe kam ihr dabei die immer schneller voran schreitende technische Entwicklung im Feuerwehrwesen mit besseren Maschinen und Geräten. Für diese reichte die alte Unterkunft nicht mehr aus. 1969 zog die Wehr in den heutigen Bauhof im Brandauer Klinger um. 1981 konnte das neue Feuerwehrgerätehaus in Betrieb genommen werden.

Besonders zum Ende des letzten Jahrhunderts hat sich das Aufgabenfeld der Reichenbacher Wehr durch technische Hilfeleistungen und Einsätzen in der fast 31 Quadratkilometer großen Lautertaler Gemarkung immer mehr erweitert. Dies erfordert eine intensive technische Schulung der Wehrmänner und moderne Geräte. Im 115. Jahr ihres Bestehens verfügt die Wehr über fünf Fahrzeuge mit entsprechender Ausstattung. Ende des Jahres soll das Tanklöschfahrzeug aus dem Jahre 1980 durch ein TLF 20/25 ersetzt werden und damit die Feuerwehr auf den neuesten technischen Stand bringen.
Freiwillige Feuerwehr Reichenbach,
LF 8, Besetzung 1963
Mit ihrem ersten Löschgruppenfahrzeug aus dem Jahre 1963 war die Reichenbacher Feuerwehr auch im Einsatz, als im „Tälchen“ der „Feuerteufel“ umging.
Foto: Heinrich Mink, Repro: VVR/Bertes



Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.