Trauer um Max Liebster
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Geschichte und Geschichten aus Reichenbach
Vor wenigen Tagen feierte der Lautertaler Ehrenbürger und Stifter Max Liebster noch Geburtstag und bedankte sich für die Glückwünsche aus seiner alten Heimat. Am Mittwoch ist er im Alter von 93 Jahren in seinem Haus in Aix-les-Bains in Frankreich verstorben.

Max Liebster wurde 1915 in Reichenbach geboren und ging hier auch zur Schule, unter anderem zusammen mit dem früheren Gemeinderechner Heinrich Weyhrauch. Von den Nationalsozialisten wurde der Jude verhaftet und in Konzentrationslager gesteckt. Im Lager Buchenwald rettete ihm 1945 der Reichenbacher Widerstandskämpfer Jakob Kindinger das Leben.
Ab 1994 bereiste er zusammen mit seiner Frau Simone Arnold-Liebster die Welt, um von ihren Erlebnissen zu erzählen und "die Mahnungen aus der Geschichte wach zu halten". Liebsters Buch "Hoffnungsstrahl im Nazisturm" ist das bewegende Drama eines verfolgten Juden, aber auch ein unmissverständliches Glaubensbekenntnis von einem, dem der moralische Widerstand der Zeugen Jehovas neuen Lebensmut brachte. Zusammen mit seiner Frau gründete er die Arnold-Liebster-Stiftung.
2004 wurde Liebster zum Ehrenbürger ernannt, "als Anerkennung für seine ausdauernde Aufklärungs- und Friedensarbeit gegen das Vergessen".

"Seine Liebe zu Gott und den Menschen, sein mutiger Kampf für den Frieden und ein gutes Gewissen und seine mahnende Stimme gegen das Vergessen werden allen, die ihn kannten, für immer in Erinnerung bleiben. Ein Verlust für uns alle", schreibt Uwe Klages von der Arnold-Liebster-Stiftung gestern in einer ersten Stellungnahme.

Die Beerdigung findet am Montag (2. Juni) um 14 Uhr auf dem Friedhof in Aix-les-Bains statt, die Gedenkansprache um 16 Uhr im Königreichssal der Zeugen Jehovas in Aix-les-Bains. red

Bergsträßer Anzeiger
  1. Mai 2008

Adresse des Artikels:
http://www.morgenweb.de/region/lautertal_lindenfels/20080531_srv0000002653568.html
Reichenbacher Ehrenbürger Max Liebster gestorben
Dorfgeschichte / Historisches / Übersicht
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