Willkommen in Reichenbach / Odenwald
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Dorfgeschichte / Dorfgeschichten aus Nachkriegszeiten
Kerzen- und Glühweinduft im Brandauer Klinger
An die Tradition der Weihnachtsmärkte in Reichenbach knüpft der TSV an. Zum zweiten Mal veranstaltete der größte Verein im Dorf jetzt den Markt und gab auf dem Turnplatz und in der Halle zahlreichen Gästen die Möglichkeit zum Bummeln, Verweilen und dem Lauschen der Vorträge gleich mehrerer örtlicher Musikgruppen und Vereinen.
Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.
Auf dem Turnplatz, der mit einem von Georg Arnold gespendeten Weihnachtsbaum geschmückt war, erfüllte ein Karussell die Wünsche der Kleinen. An einem Süßwarenstand konnte genascht werden. Nikolaus Reinhard Pfeifer hatte seinen Sack wohlgefüllt und überraschte alle Kinder mit einem kleinen Präsent.
Eine ganze Reihe örtlicher musiktreibender Vereine umrahmte die Veranstaltung. So intonierte der Posaunenchor Adventslieder wie „Macht hoch die Tür“, oder „Oh du mein Trost und süßes Hoffen“. Der Männergesangverein Eintracht stimmte mit „Es kam ein Engel vom hohen Himmel“ und „Es ist ein Ros`entsprungen“ auf den Advent ein.
Der Popchor der Sängerlust Lautern begeisterte mit „Feliz Navidad“, „Winter Wonderland“ und „Santa Claus is comming to town“ die Zuhörer. Die Odenwälder Jagdhornbläser unterhielten mit dem Jagdsignal „Begrüßung“, dem „Jagdhornruf“ und dem „Alpenecho“. Der Männergesangverein „Liederkranz“ Winterkasten brachte Stücke wie „Let it be“ und das „Trommellied“ zu Gehör.
Über die Angebote von 24 Ausstellern informierten sich Bürgermeister Jürgen Kaltwasser, Gemeindevor- steherin Beate Dechnig und die Erste Beigeordnete Helga Dohme
Foto: H. Eichhorn
Eröffnet wurde der Markt am Samstag durch Bürgermeister Jürgen Kaltwasser. Dieser sprach sich lobend über die Aktivitäten des Vereins aus und hoffte, dass die Wünsche der Organisatoren und Anbieter in Erfüllung gehen mögen. Zusammen mit der Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Beate Dechnig, und der Ersten Beigeordneten Helga Dohme nahm er sich viel Zeit beim Rundgang. In Gesprächen mit den Anbietern informierte er sich auch über deren Arbeit.
Viel Beifall erhielt der spritzige Popchor aus Lautern für seine Darbietungen.
Foto: Beate Dechnig
Auch ein Ratespiel durfte nicht fehlen. Gleich sieben Besucher nannten exakt die Zahl der Nikoläuse in einem Glasbehälter. Beim Losen hatten dann Manuel Jakob, die Familie Hiller und Uwe Peter die Nase vorn.
Text: bd / he - 03.12.2011