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Ein Reichenbacher im Missionsdienst in Japan


Horst Krichbaum wurde 1946 im „Eck“ (Beedenkircher Straße) in seinem Elternhaus neben der heutigen KfZ-Werkstatt Essinger geboren. Pfarrer Georg Mager taufte und konfirmierte den Buben. Unterrichtet wurde er an der örtlichen Volksschule (heute Felsenmeerschule) von den Lehrern Heinrich Röth, Gertrude Würfel und Fritz Lechner. Nach einer Ausbildung bei der Deutschen Bundespost besuchte er eine christliche Jugendkonferenz zum Thema „Weltmission“ und war von nun an überzeugt davon, künftig den christlichen Glauben in die Welt zu tragen.

Der Missionsdienst war für Horst Krichbaum eine „innere Berufung“. Über 25 Jahre war der Reichenbacher für die Liebenzeller Mission in Japan in der Pionierarbeit für den christlichen Glauben tätig.

Die Grundlagen für seine späteren Tätigkeiten wurden in einem vierjährigen Studium am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission im Schwarzwald und in einem einjährigen Praktikum in Ulm gelegt. Als Abschluss dieser Zeit erfolgte die Ordination zum Missionar.
Für sein künftiges Einsatzland Japan legte Horst Krichbaum die sprachlichen Grundlagen in England. 1971 reiste er zum ersten Mal nach Japan aus. In Tokyo unterzog er sich einem zweijährigen Sprachstudium. Fortan war er hier in verschiedenen japanischen Gemeinden in missionarischem Einsatz. In den Ballungszentren um die japanische Hauptstadt herum ist die Liebenzeller Mission seit 1927 tätig. Dort bereitet sie Gemeindegründungen vor und macht bestehende Gemeinden geistig und organisatorisch so fit, dass sie mit einem einheimischen Pastor in die Selbständigkeit entlassen werden können.
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Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.
Über 25 Jahre war der Reichenbacher Horst Krichbaum, hier mit seiner Frau Pauline, missionarisch in Japan tätig. Im Hintergrund der berühmte „Goldene Pavillion“ in der alten Kaiserstadt Kyoto.


1992 schlossen sich die 42 Gemeinden mit über 100 anderen evangelikalen Gemeinden zur„Vereinigung evangelischer Gemeinden in Japan“ zusammen. Sie bilden nun für etwa 6.000 Christen die geistliche Heimat. Schwerpunkte der Missionstätigkeit war und ist die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Sprach- und Bibelklassen neben der pastoral-seelsorgerischen Arbeit.

Ein „Zentrum“ der Liebenzeller Aktivitäten ist das „Fukuin no le“, das „Haus des Evangeliums“. Es liegt in einem abgelegenen Tal westlich von Tokyo. In ihm finden bis zu 160 Personen Platz und verbringen hier ihre Freizeiten, unterrichten sich in Wochenendseminaren oder über spezielle Gemeindeprogramme.

Um die Arbeit der deutschen Missionare zu erleichtern, befindet sich in der Nähe der großen Industriestadt Kawasaki das Schülerheim, mit pädagogisch ausgebildeten Mitarbeitern. Von hier aus besuchen die Missionarskinder die Deutsche Schule in Tokyo/Yokohama.

In den letzten sieben Jahren seiner Arbeit in Japan war Horst Krichbaum als „Feldleiter“ (Bereichsleiter) der Liebenzeller Mission tätig. Unterbrochen wurden die Aufenthalte von Studienreisen nach Nairobi (Kenia), nach Bangladesh und „Heimaturlauben“ in Deutschland. Hier lernte er seine Frau Pauline kennen, mit der er zwei Kinder hat und sich zusammen mit ihr mittlerweile über sechs Enkel freut.

Wegen einer schweren Krankheit musste Horst Krichbaum seine Arbeit in Japan beenden. Seit November 2001 ist er als Seelsorger im Gästehaus und Freizeitheim der Liebenzeller in Monbachtal tätig. Auch plant und leitet er hier Freizeiten und Seminare. An seiner neuen Wirkungsstätte wollen ihn nun seine Reichenbacher, Elmshäuser und Lauterner Klassenkameraden und Mitkonfirmanden besuchen. Die Fahrt findet am Mittwoch, 20. September 2006, statt und wird mit Abstechern nach Herrenalb und Baden-Baden verbunden.

Heinz Eichhorn - März 2006