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zum 65sten Geburtstag,
Heinz Eichhorn
Eigentlich gibt es in Reichenbach nur zwei Möglichkeiten. Entweder man weiß, wer Heinz Eichhorn ist oder man nimmt nicht am öffentlichen Leben teil.
Den sympathischen Ortsvorsteher, der erst vor wenigen Tagen 65 Jahre alt geworden ist, kennt man. Nicht etwa, weil er ein besonders bunter Hund wäre. Vielmehr ist es sein unermüdliches Engagement, das ihm im Ort viel Anerkennung gebracht hat.





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Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.
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entnommen aus:
Bergsträßer Anzeiger - 24. September 2011
Von Redaktionsmitglied Sebastian Philipp

Quelle:
http://www.morgenweb.de/service/archiv/artikel/744515380.html
Er ist nicht nur Ortsvorsteher. Eichhorn ist auch Chronist, Vorsitzender des Verschönerungsvereins, Vorsitzender des DGB Lautertal/Lindenfels, Mitglied im Festausschuss zur 1000-Jahr-Feier in Reichenbach und nicht zuletzt Mitglied in mehr als einem Dutzend Vereinen. Über sich selbst sagt er: "Durch die Familientradition bin ich zu meinen Ehrenämtern gekommen." Denn die "Eichhörner" gibt es in Lautertal schon seit 1561 nachweislich und sie seien in allen Ortsteilen verteilt. "Die Wiege stand in Lautern, die Vorfahren zogen dann nach Gadernheim, später nach Reichenbach."

Der eigene Großvater war Gewerkschaftsmitglied, arbeitete bei der Destag, fast die ganze Familie war politisch immer aktiv.
Und so schmerzt es ihn besonders, dass viele heute nicht mehr die Zeit oder die Lust haben, sich für ihren Ort ins Zeug zu legen. Eichhorn kommt dabei ganz ohne den erhobenen Zeigefinger der älteren, vielleicht auch weiseren Generation aus. Dafür ist er ein präziser Beobachter. "Wir waren kürzlich bei der Feuerwehr. Von den etwa 42 bis 45 Aktiven waren nur drei oder vier Zugereiste." Doch wer nicht mit seinem Wohnort verwurzelt sei, engagiere sich eben auch nicht. "Diese Bindung geht einem Großteil unserer Neubürger verloren."

An seinem eigenen Sohn (Lothar, 35 Jahre, Journalist) erkennt er aber auch, dass vielfach schlicht und ergreifend das eigene Zeitbudget so begrenzt ist, dass es ein Leben neben Arbeit und Familie kaum noch gibt. Dabei hat der 65-Jährige diese Erfahrung sogar schon selbst gemacht. Zwar zwang ihn eine Krebs-Erkrankung, mit der er heute offen umgehen kann, schon 1994 in den Ruhestand. Doch davor war der gelernte Industriekaufmann zuletzt Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Bergstraße. "Es war mein Traumjob. Wir hatten 150 Beschäftigte, 15 000 Mitglieder, 700 Aktive, da wurde was bewegt." Doch die Schattenseite gab es auch: viel Stress, wenig Zeit, sich gesund zu ernähren oder für die eigene Familie. Wenn Eichhorn heute für seine vier Enkel den "Opa" spielen darf, merkt man seinen Worten an, dass er ein wenig bedauert, nicht mehr Zeit mit seinen zwei eigenen Kindern (neben Lothar noch seine 41 Jahre alte Tochter Ellen) verbracht zu haben. "Durch meine Rentnerzeit habe ich das Aufwachsen bei meinen Enkeln viel intensiver mitbekommen als bei den eigenen Kindern."






Als sein Arzt vor der ersten
Operation 1992 die schreckliche
Diagnose "Krebs" stellte, habe
dieser ihm gesagt, es gebe
genau drei Gründe für diese
Erkrankung:
genetische Vorbedingungen,
Stress und falsche Ernährung.
Gegen den ersten Faktor lässt
sich nichts unternehmen, bei den anderen beiden erkannte Eichhorn selbst das Problem, das er hatte. Heute sagt er unter anderem: "Ich kann jedem nur raten - nehmt Euch Zeit fürs Essen."

Es ist ein großes Glück - für ihn persönlich, aber auch für Reichenbach - dass Eichhorn trotz eines gesundheitlichen Rückschlags vor acht Jahren heute die Krankheit im Griff hat. Sie war es aber auch, die ihm einen zusätzlichen Anstoß gab, für seinen Ort mehr zu tun. "Bevor ich mir ständig Gedanken gemacht hätte, musste ich etwas anderes tun", schaut Eichhorn heute zurück. Er habe sich ab diesem Punkt aber nicht nur auf die Politik und die Vereine konzentriert, sondern in dieser Zeit auch einiges "zusammengeschrieben".

Vor Eichhorn liegt ein großer Stapel Papier, gefüllt mit Geschichte und Geschichten, die er über die Jahre akribisch zusammengetragen hat: hier eine Mitgliederliste des SSV, da eine Broschüre über die Arbeiterbewegung in Lautertal, hier die Geschichte des Verschönerungsvereins, da eine Aufarbeitung der Geschichte des Lautertaler Wassers. "Ob ich das noch fertig bekomme?", deutet Eichhorn auf einen Wälzer über die Historie der Gewerkschaften in Lautertal. Man mag kaum glauben, dass er nach dieser umfangreichen Vorarbeit nicht auch noch den Abschluss suchen will.
Fragt man ihn nach seinen Hobbys, muss Eichhorn nicht lange überlegen. Natürlich ist da vor allem erst einmal die Familie, daneben verbringt er jedoch viel Zeit in seinem Garten. Genau das zeichnet Eichhorn dann aber auch aus: Er will ganz Reichenbach und das Lautertal aufblühen sehen. Es kann also nicht schaden, an das eigene Areal die gleichen Ansprüche zu stellen. Da ist Eichhorn konsequent.






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