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Gründungsmitglied Walter Molzahn
im Alter von 92 Jahren gestorben

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Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.
Der große Mann der Reichenbacher Sozialdemokratie
und zahlreicher örtlicher Vereine ist tot. Am Samstag, dem dem 10.03.2012, verstarb im hohen Alter von 92 Jahren der aus Pommern stammende Walter Molzahn in seiner Wohnung in der Nibelungenstraße.

Der Verstorbene kam nach dem Krieg mit seinem Kameraden Hans Volk („Eis-Volk“) nach Reichenbach. Hier fand der Metallarbeiter bald eine Arbeit bei der Firma Balke, die sich in der TSV-Turnhalle eine Fertigungsstätte eingerichtet hatte. Nur wenige Schritte neben seinem Arbeitsplatz wohnte seine spätere Frau Gretel Peter („Heiste-Gretel“), mit der er zwei Kinder hat.

Schon bald trat Molzahn in die Arbeiter-, Sänger- und Sportvereinigung ein, dem Vorläufer der SSV.
1954 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Fußballabteilung. Mitglied der IG Metall wurde er 1950. Er war viele Jahre als Betriebsrat in der jetzt in Frankenthal produzierenden Firma Balke tätig. Bis 2003 war er auch im DGB-Ortsverband Lautertal aktiv und hier maßgeblich an der Wieder- aufnahme der Maifeiern in der Röder-Halle und der Festhalle in Lautern beteiligt.
„Bis zum letzten Blutstropfen“ (Originalton Molzahn) kämpfte er für die SPD. Dieser trat er 1954 bei, stand ihr zwölf Jahre vor. 1986 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auch in der Reichenbacher Gemeindevertretung wirkte er mit.

Als Ostseedeutscher setzte er sich früh für eine Verständigung zwischen Deutschland und Polen sowie den westlichen europäischen Ländern ein. Dazu arbeitete er im Bund der Vertriebenen (BdV), der Landsmannschaft der Ostpreußen und im deutsch-polnischen Freundeskreis mit.
Vogelschützer war er schon, bevor sich in Reichenbach eine Ortsgruppe bildete, dem Verschönerungsverein gehörte er seit der Gründung am 10. Juni 1974 an.

Molzahns Engagement in vielen Vereinen und Funktionen wurde mit der Verleihung des Landesehrenbriefes gewürdigt.


Text und Foto: Heinz Eichhorn - 03.2012
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