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Trauer um Else Degenhardt
Es ist bestimmt in Gottes Rat,
dass man vom Liebsten was man hat muss scheiden.

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Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V.
Auf dem alten Friedhof in Reichenbach wurde Else Degenhardt, geborene Bitsch, zu Grabe getragen. Die aus Schannenbach stammende Verstorbene hat nicht nur in ihrer Familie und ihrem Bekanntenkreis, sondern auch im TSV, im Odenwaldklub (OWK) und im Verschönerungsverein Reichenbach (VVR) bleibende Eindrücke hinterlassen.

1934 wurde Else Bitsch in Schannenbach geboren. Eine harte Kindheit mit Entbehrungen und der Verpflichtung, früh in der elterlichen Landwirtschaft mitzuarbeiten, prägte ihr Leben.

1954 heiratete sie den Reichenbacher Philipp Degenhardt und baute sich mit ihm in Eigenhilfe ein Haus am Kernberg.
Die drei gemeinsamen Töchter sollten nach dem Willen der Mutter, so Pfarrer Reinald Engelbrecht im Trauergottesdienst, einmal bessere Chancen haben, als sie selbst. Deshalb wurde ihre Ausbildung von Else Degenhardt intensiv unterstützt




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Die neben dem Einsatz für die Familie knapp gewordene Zeit verbrachte sie oft beim TSV. Dort spielte ihr Mann jahrzehntelang Fußball und ist heute noch in der Koronarsportabteilung aktiv. Gemeinsam wanderte das Ehepaar mit dem OWK, in dem Philipp Degenhardt als stellvertretender Vorsitzender fungierte.

Seit über einem Jahrzehnt arbeiteten beide auch im Verschönerungsverein mit. Else Degenhardt interessierte sich besonders für die Heimatgeschichte, für altes Brauchtum und für die Odenwälder Tracht. Sie war bei allen öffentlichen Auftritten der Trachtenträger dabei und machte auch die Ausflugsfahrten in den Süden mit.

Im Alter von 79 Jahren verstarb sie im Hospiz in Bensheim, kurz vor ihrer diamantenen Hochzeit. Von sechs Trachtenträgern wurde sie aus der Kirche zum Grab getragen, zahlreiche Trachtenträger standen Spalier.

Text und Foto: Heinz Eichhorn - 29.03.2014
Quelle: Bergsträßer Anzeiger 29.03.2014
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