Willkommen in Reichenbach / Odenwald
Anlagen, Ruhe- und Rastplätze / Sitzbänke
in und um Reichenbach
Die Seegerruhe
Renovierte Seegerhütte soll über Steinhauer informieren
Ehemaliger Seegerbruch dient künftig als Außenstelle für das Informationszentrum
Fast einer Völkerwanderung gleich kam eine Tour vom Reichenbacher Marktplatz zur "Seegerhütte" am 11. Januar 2009. Hierzu hatten der Verschönerungsverein Reichenbach (VVR) und der Odenwaldklub Reichenbach (OWK) eingeladen.
Zu der von Philipp Degenhardt ab dem Marktplatz
Reichenbach geführten Gruppe gesellten sich
weitere Gäste am Parkplatz Römersteine, so dass
man mit rund 150 Personen die alte Steinhauer-
unterkunft im Felsbergwald erreichte.
Die zweite Gruppe wartete schon am Parkplatz "Römersteine".
Hier gab Peter Hubrich - Felsenmeerführer - eine kurze Ein- führung in die Entstehung des Felsenmeeres, ehe man gemein- sam zu Seegerruhe weiter wanderte.
Foto: H. Lechner
Treffpunkt: Reichenbacher Marktplatz
Foto: F. Krichbaum
Foto: H. Lechner
Foto: H. Lechner
Foto: H. Lechner
Foto: H. Lechner
Foto: H. Lechner
Am Felsenmeer-Informationszentrum
Foto: F. Krichbaum
Trotz Sonnenschein herrschten deutliche Minustemperaturen.
So fasst sich Klaus Harjes vom Felsenmeer-Informationszentrum (FIZ) in seiner Begrüßung kurz. Er ging auf die Geschichte der Einrichtung ein, die den Arbeitern zum Einnehmen der Speisen und auch als Werkstatt zur Bearbeitung ihrer Werkzeuge gedient hatte.
Nachdem die Hütte in jüngster Vergangenheit meist privat genutzt worden war, interessierten sich bald die Mitarbeiter des FIZ für die Immobilie, die jetzt in ca. 700 Arbeitsstunden hergerichtet wurde. Die Materialkosten wurden zum größten Teil von den Felsenmeer- führern des Verschönerungsvereins gezahlt. Diese hatten von 2004 bis Ende 2006 auf ihr eingenommenes Führungshonorar (ca. 6.500 Euro) verzichtet und es gemeinsam für dieses Vorhaben zur Verfügung gestellt.
Ziel sei es, die Anlage so auszubauen, dass sie Besuchern einen Eindruck über die Arbeitsbedingungen der Steinhauer vermitteln kann.
So werden im Keller Steinexponate und unterschiedlichste Werk- zeuge zu besichtigen sein; auch will man die Fläche wieder mit Schienen und einer Lorenbahn versehen. Ein früherer Dreibeinkran soll ebenfalls wieder auferstehen und Informationstafeln dem Besucher die Werkstätte von früher erläutern. Exponate im Frei- gelände aus der Steinverarbeitung werden das Angebot ergänzen.
Tische und Sitzgelegenheiten sollen das Angebot für interessierte Besucher abrunden.
Diese Außenstelle des FIZ könnte von Wandergruppen oder Schulklassen im Rahmen von Führungen und workshops genutzt werden.
Im Rahmen der zu integrierenden Waldpädagogik ist beabsichtigt, u.a. ein Pfad der Sinne anzulegen.
All das, so Harjes könne nur dank zahlreicher Sponsoren ver- wirklicht werden. So nannte er die gute Zusammenarbeit mit der Forstbehörde und besonders die vorbildliche Arbeit des gemeindlichen Bauhofs. Weitere Unterstützung habe man bei Rainer Steinmann, Heike Berisha, Horst Lang und der Fa. Goder gefunden.
Foto: H. Lechner
Foto: W. Koepff
An der restaurierten Seegerhütte erwartete der OWK und weitere Felsenmeerführer die Wanderschar mit heißem Apfelsaft und anderen Getränken zum Aufwärmen.
Foto: H. Lechner
Foto: F. Krichbaum
Foto: H. Lechner
Foto: F. Krichbaum
Teil 1
Foto: H. Lechner
Foto: H. Lechner