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Wanderwege in Reichenbach
und Umgebung
Trotz möglicher Eisglätte und Schneeverwehungen gilt er als einer der schönsten Winterwander- strecken. Der El (für Elmshausen) 1 ist auch in leicht veränderter Streckenführung wegen seiner sanften Steigungen gut begehbar und hat bei klirrender Kälte einen großen Vorteil: Er ist in weiten Teilen waldfrei und führt über Südhänge, die oft von der tief stehenden Sonne beschienen werden.
Dorfverschönerung
Ein Rundwanderweg mit Winterimpressionen
Wanderwege / Übersicht
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Die Tour am "El 1" startet am Feuerwehrgerätehaus in Elmshausen, im Neubaugebiet „Im Heidenfeld“. Trotz Bauarbeiten stehen dort immer einige Parkplätze zur Verfügung. Schnell erreicht man das Aushängeschild der Elmshäuser Dorfverschönerung, das Naherholungsgebiet Striethteich. Gerade im Winterkleid macht die Anlage einen beruhigenden, stillen Eindruck.
Vom Teufelstein aus sind es nur wenige Schritte bis hin zur nächsten „Wanderer- Kreuzung“ oberhalb des Borstein. Dort machen gleich vier Vereine an einer Stelle auf ihre Arbeit aufmerksam.
So werben Naturpark Bergstraße/Odenwald und die Vogelschutzgruppe Reichenbach für ihren Vogel- und Naturlehrpfad, der Odenwald- klub hat seine Wegemarkierungen angebracht und der Verschönerungsverein Reichenbach (VVR) eine Ruhebank für die Wanderer aufgestellt.
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Verschoenerungsverein Reichenbach 1974. e.V.
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Ende der 60-er Jahre des letzten Jahrhun- derts wurden von der damals noch selbst- ständigen Gemeinde Elmhausen die Grund- stücke am Dorfrand erworben und zusammen mit der aufgestauten Strieth zu einem Naherholungsgebiet gestaltet. Die Anlage wird weitgehend vom örtlichen Verschö- nerungs verein gepflegt. Jährlich findet am Himmelfahrtstag („Vaddertag“) ein Frühlings- fest statt, das auch von vielen Wanderern besucht wird.

Die vom Verschönerungsverein Elmshausen (VVE) errichtete und gepflegte „Deichertsmühle“ bewegt leise quietschend das von der Strieth gespeiste Mühlenrad. Über einen kleinen Steg geht es in die bei Eis und Schnee völlig verkehrsfreie Hochstädter Straße Richtung Felsbergwald.
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Vorbei an den Überresten der örtlichen Landwirtschaft führt der Weg sanft hoch zum „Selterswasserhäuschen“. Aus dem heute kupferbedeckten Minibauwerk heraus wurden früher Getränke, Süßigkeiten und Andenken an Wanderer und Spaziergänger verkauft.

Durch die zahlreichen Schilder und Hinweise wird deutlich, dass der „Wanderer- Verkehrsknotenpunkt“ auf der Höhe auch überregionale Bedeutung hat. Gleich zwei Fernwanderwege führen hier vorbei, was einen Witzbold veranlasste, die ergänzende Zielrichtung „Südpol“ anzubringen.
Über den zugefrorenen Teich wirft die tief stehende Sonne ihre Strahlen, spiegelt sich auf dem Eis, zaubert glitzernde Gebilde.
Am „Selterswasserhäuschen“ knickt die Route nach rechts ab hoch Richtung Teufelstein und Borstein. Hier ist der einzige kurze steile An- stieg der gesamten Tour, denn gleich darauf geht es wieder fast ebenerdig weiter zum OWK-Ehrenmal. Es empfiehlt sich, nicht gleich wie ausgeschildert „durch die Hecken“ zu gehen, sondern lieber ein paar Schritte weiter den breiteren Rückweg auch als Aufgang zu benutzen.

Das imposante Ehrenmal des OWK für die Gefallenen der beiden Weltkriege und für die Verstorbenen der Organisation wurde am 28. April 1929 errichtet. Als „Schöpfer des Denkmals“ wurden damals Maler Klumb und Kunstschlossermeister Emmel (beide Darmstadt) gefeiert. Der OWK zählt zu den größten Gebietswandervereinen Deutschlands mit derzeit über 16.000 Mitgliedern. Die Geschäftsstelle ist im Fürstenlager in Auerbach untergebracht. Seit der Einweihung 1929 treffen sich die Mitglieder des Vereins jedes Jahr am Teufelstein und gedenken ihrer Verstorbenen.
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Wenige Schritte weiter bietet sich eine Rast im Naturfreundehaus auf dem Borstein an. Dort betreibt der Wormser Verein schon seit 1927 seine Häuser und bewirtet neben seinen Mitgliedern auch die Wanderer und ermöglicht ihnen Übernachtungen.
Die Gaststätte hat dienstags ihren Ruhetag.
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Das Naturfreundehaus am Borstein
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Nicht auf der vom OWK gekennzeichneten Route hinab zum Heckenwieseweg, sondern fast parallel entlang des Höhenweges geht der Marsch zurück ins Tal. Dabei prägt die Gerade auf der „Langen Irr“ die Tour. Vor ihr aus hat man einen schönen Blick in die Rheinebene, auf die Erhebungen von Alsbach bis Heppenheim, auf Reichenbach sowie die Berge um das Lautertal herum.
(hier: - leider diesiger - Blick von "Lange Irr" auf Heckenwiesenweg, Reichenbach und Hohenstein)
Zum Abschluss der Tour heißt es nochmals aufgepasst, wenn der betonierte und derzeit vereiste steile Weg von der „Langen Irr“ hinab in die Hochstädter Straße und zum Feuerwehr- gerätehaus begangen wird.



Zusätzliche Information:

Der Wandervorschlag ist größtenteils identisch mit dem vom OWK ausgezeichneten „El 1“ und ist gut vier Kilometer lang. Für ihn benötigt man zwischen eineinhalb und zwei Stunden Wanderzeit.

Auf der Route vom Dorf Elmshausen, vorbei am „Selterswasserhäuschen“ Richtung Borstein kreuzt er zwei überregionale Wanderwege, so
a) den Europäischen Fernwanderweg „E 8“ der von Irland über England, Niederlande nach Deutschland, durch den Odenwald (als Nibelungenweg) und weiter nach Österreich, Slowakei zum Schwarzen Meer führt. Er ist mit einem gelben Quadrat als Nibelungenweg gekennzeichnet
und b) den Weitwanderweg Odenwald – Vogesen von Darmstadt über Heidelberg und Durlach nach Lauterbourg (182 km). Er ist mit einem roten Querbalken sichtbar gemacht.


Fotos: Heinz Eichhorn
Text: Heinz Eichhorn - 01.2010


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